Ist es messbar? Gibt es Regeln, Größen, Kategorien?
Ist eine riesige Leinwand mehr „Kunst“ als ein kleines handgefertigtes Schmuckstück?
Ist Kunst nur das, was in klassische Disziplinen passt?
Im Laufe der Geschichte gab es unzählige Definitionen von Kunst. Jede Epoche hat sie mit ihren eigenen Ideen geprägt.
Und doch bleibt eines konstant: Wahre Kunst bewegt.
Es berührt etwas tief im Inneren, auch wenn Sie nicht genau erklären können, warum.
Und ehrlich gesagt, Sie müssen es nicht erklären –
Dafür ist die Arbeit da: um zu sprechen, wo Worte nicht reichen.
Manche betrachten Kunst durch die Linse des Marktes: edle Materialien, große Namen, hohe Preise.
Andere sehen es aus einer intimeren Perspektive: Was es in ihnen auslöst, was es in ihnen auslöst, was sie nicht aufhören können anzuschauen.
Und der Wert?
Es ist schwer zu definieren.
Denn auch wenn die Kunstwelt einen Preis festlegt, liegt der wahre Wert oft woanders: im Verlangen.
In Verbindung. In dem Gefühl von „das ist für mich bestimmt.“
Und das ist zutiefst persönlich.
Auch die Bindung des Schöpfers an das Werk ist wichtig.
Dieser emotionale Wert besteht auf beiden Seiten – beim Künstler und beim Betrachter.
Heutzutage wird das Wort „Kunst“ so häufig verwendet, dass es sich oft fast leer anfühlt.
Alles ist Kunst. Und doch ist nichts wirklich Kunst.
Aber vielleicht ist das der springende Punkt:
Der Schlüssel liegt darin, dass jeder selbst entscheidet, was Kunst wirklich ist.
Nicht was andere dir sagen. Sondern was du fühlst.
Foto: "Comedian" von Maurizio Catelan